Hortus Insectorum
Hortus Insectorum

Beginn 2007

Schweinchenrosa!

Nach der letzten Reise hat das Nomadentum ein Ende. Ein kleines Bauernhaus und viel Land wechseln den Besitzer und die Bestimmung. Wir schauen in die Leere einer Fettwiese und stürzen uns in das Abenteuer das Grundstück mit all seinen Genialpflanzen in ein ökologisch hochwertiges mit seinen Zentralpflanzen zu verwandeln.

 

 

Die Liebe zur Natur bringen wir mit, ebenso einfache gärtnerische Grundkenntnisse.

 

24 Obstbäume und die Hecke auf der nördlichen Seite werden schon alleine wegen den hungrigen Bienen im Frühjahr gepflanzt. Ein Gemüsegarten wird nahe dem Haus angelegt und belohnt schon im ersten Jahr mit reicher Ernte. Der Steingarten direkt an der Straße entsteht. Das Hausinnere wird für den ersten Winter bewohnbar gemacht, die Toilette befindet sich noch im ehemaligen Stall. 

2008

Pracht der Steingärtnerei im ersten Frühling!

Endlich kommt zum eintönigen GELB von Löwenzahn und Hahnenfuß auf der Fettwiese eine andere Farbe dazu. Wenn man die 3 Geheimnisse eines Steingarten verstanden hat

  • Drainage
  • mageres Substrat
  • richtige Pflanzen

kann man sehr einfach eine unglaubliche Farbenpracht und Vielfalt in den Garten holen.

Pyramiden aus Stein!

Das Grundstück wird weiter strukturiert. Alle wesentlichen Naturgartenelemente sollen realisiert werden, mehr dazu

 

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Die ersten Steintürme, zunächst als Kräuterspiralen in Küchennähe gedacht, entwickeln Eigendynamik und schreien nach Gesellschaft. Große Steinanlagen werden dem nördlichen Heckenabschluss vorgesetzt. Erste Schmetterlinge und Wildbienen stellen sich ein. Ein langer Sandwall gibt Disteln und anderen Wildstauden genügend Raum zur Ausbreitung. Zaghafte Versuche mit Blumenzwiebeln in der Fettwiese, deren Produktion von Grasmasse und Dominanz von Stickstoff-Zeigerpflanzen deutlich auf die Energie im Boden hinweisen, bringen keinen durchschlagenden Erfolg. Eine gewaltige Kartoffelernte sprengt beinahe unsere Kapazitäten. Das Hausinnere ist mit einem Bullerjan für den zweiten Winter gewappnet, die Toilette befindet sich nicht mehr im Stall.

2009

Im Grunde genommen sehr niedlich!

Immer gut festhalten und sich nicht beissen lassen.

Ziegelschutt!

Der erste Teich kommt zur Ausführung, die Insekten entdecken das Wasser schon nach 2 Tagen. Der Kampf gegen die Wühlmaus ist nicht aus Lust sondern aus Notwendigkeit heraus erfolgreich, 28 üble Typen des Gärtners Alptraum hauchen ihr Leben aus. Mehr Info dazu

 

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Die Dachsanierung fließt ohne Wenn und Aber in neue Steingartenflächen ein. Eine aufwändige Fassadenrenovierung lässt kaum Zeit für die ersten 5 Lkw Bauschutt und Kalkschotter. Die ersten Insektenhotels entstehen. Der Wunsch nach der Blumenwiese wird übermächtig und der erste Versuch wird gestartet, ohne Erfolg und sichtbares Ergebnis. Zu schwierig ist die Ausgangslage des energiereichen Mutterbodens für die Rückkehr der bunten Kräuter, die auf mageres Substrat angewiesen sind.

An der Südseite des Grundstücks pflanzen wir im Herbst zweihundert Einzelsträucher in 20 einheimischen Arten, da Platz keine Mangelware ist 3 bis 5 reihig.

2010

Stolz und Lohn!

Der Erfolg bei der Ansiedlung von Blattschneiderbiene, Malvendickkopf, Feuerfalter und Sandwespe macht Mut und führt zu radikalen Ansätzen. Es kommt zu grossen Massenbewegungen. 35 Lkw bester energiereicher Wiesenhumus werden abtransportiert und verschenkt, 24 Lkw Bauschutt für weitere Steinanlagen angeliefert.

Perspektivenwechsel!

Neuer Sand und Kalkschotter zur geplanten Abmagerung belaufen sich auf 250 Tonnen. Die Fläche gewinnt an vertikaler Struktur, eine Hügellandschaft entsteht. Im Boden verschwinden 28000 Blumenzwiebeln und darüber werden Samen von 70 verschiedenen Wiesenblumen verstreut. Grosse Totholzstämme und 30 Wurzelstöcke werten die Hecke nochmals kräftig auf. 4000 Wildtulpen und Lauche werden im Schotter vergraben. Etliche Wildrosen verstärken das Angebot an Blüten und Früchten für den nächsten Frühling. Der Perspektivenwechsel, wie ihn die Damen auf der Postkarte erproben, ist längst und mit Macht eingetreten.

2011 und 2012

Am Ostersamstag kommt es zum ersten richtigen Maschineneinsatz im Hortus Insectorum, ein Bagger hebt den Senkgarten auf dem zugekauften Grundstück aus.

Das ganze Grundstück wird mit einem Staketenzaun eingefriedet.

Schon im Herbst hat sich am Senkgarten etliches getan, die ersten Trockenmauern sind entstanden.

 

Aufnahme in das Buch GARTENSCHÄTZE IN BAYERN die 70 schönsten Gärten und Parks

2013, 2014 und es geht immer weiter... ;-)

Verlag .... unterstützt die Gärten ... Buchprogramm

 

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In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.

Augustinus Aurelius

 

Sei nicht Sklave einer Utopie, sondern Diener deiner Vision!

Markus Gastl

Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.

Albert Schweitzer

Hortus Felix

ist der 2800m2 große Permakulturgarten

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