Hortus Insectorum
Hortus Insectorum

Die Zielsetzung!

Glaubhaftigkeit und Enthusiasmus

Die Experten auf ihrem Gebiet

Nur wenn man mit diesen Idealen seine Ziele formuliert, kann man vor sich selbst bestehen. Die Carlos Brüder, hier mit meinem Matebecher, leiten in Argentinien einen vielgebuchten Kurs. Welcher ist es?

 

A.) Der Weg zur Idealfigur! oder

B.) Grillen wie die Weltmeister! 

 

So oder so, Sie tun es mit großen Erfolg, weil sie glaubhaft und enthusiastisch sind.

 

 

Viele Menschen bezeichnen die Natur als einen sehr wichtigen Aspekt ihrer Lebensfreude. Aber für den Erhalt der Natur etwas tun möchten die wenigsten und schon gar nicht im eigenen Garten. Hier sollte jeder ehrlich für sich abwägen, was ihm wirklich wichtiger ist

  • Die Natur
  • Die materiellen Dinge
  • Ein ruhiges Gewissen
  • Die Wirkung auf die Anderen
  • Die Meinung der Nachbarn oder
  • Die vermeintliche Ordnung

und dann, egal wie er sich entschieden hat, zu seiner Meinung stehen oder sich bemühen die gemachte Aussage zu verifizieren.

 

Ich habe nichts gegen Menschen, die einen giftgespritzten englischen Rasen haben, der von einer Thujahecke umgeben ist. Aber ich kann diese Menschen nicht als wahrhaftig empfinden, wenn sie mir sagen ICH LIEBE DIE NATUR. Wenn diese Menschen sich als wahrhaftig empfinden, dann ist es nicht mein Problem. :-)

  

Vielfalt, Schönheit und Nutzen

Meine Zielsetzung ist es, möglichst vielen Tieren (hier vor allem Schmetterlingen, Wildbienen und anderen Insekten) und Pflanzen eine neue Lebensgrundlage zu ermöglichen. Alles was im Hortus Insectorum passiert ist auf dieses Ziel ausgerichtet, ohne Wenn und Aber. Das ist nicht immer einfach und für viele Tiere relativ komplex, aber immer sehr spannend. Anhand von Schmetterlingen sei dies ein wenig erklärt:

Der Zitronenfalter

Dieser Falter hat den Winter an einem Ast geklammert in einer dichten gemischten einheimischen Hecke verbracht und erwacht mit den ersten warmen Frühlingsstrahlen. Hungrig fliegt er jetzt die Kätzchen von Salweide (Salix caprea) und die Blüten des Huflattich (Tussilago farfara) an, die beiden ersten Pollen- und Nektarquellen des neuen Jahres. So gestärkt finden sich Weibchen und Männchen beim Hochzeitflug. Die Weibchen legen dann ihre Eier an die Blätter des einheimischen Faulbaumes (Frangula alnus) ab, nur hier oder am Echten Kreuzdorn (Rhamnus cartarticus) fressen die ausgeschlüpften Raupen. Einige Wochen später folgt die Verpuppung an einem dünnen Ast. Wenig später schlüpft der neue Falter, an Disteln, Kartäusernelken, Flockenblumen usw. versorgt er sich im Spätsommer mit der Energie, die ihn durch den Winter bringen wird.

Erst die Kombination aller Lebensbereichmöglichkeiten, verteilt in unmittelbarer Nachbarschaft, und ein ausreichendes Blütenangebot über das ganze Jahr kann zu einer dauerhaften Ansiedlung und Unterstützung des Zitronenfalters führen.

Der Malvendickkopf

Ein kleiner hübscher und sehr schneller Tagschmetterling, leicht zu übersehen, der seine Eier an Moschusmalven legt. Nicht an jede Malve, sondern nur an diejenigen, die frei stehen und locker von seinen beliebten Nektarpflanzen umstanden sind. Steine und vegetationsfreie Stellen zum Aufwärmen werden gerne kurz für eine Ruhepause bezogen.

Eindeutig erkennbar, legt hier in meinem Kalkschotterbeet eine weibliche Carcharodes alcea auf das Blatt einer Malva moschata ein Ei, dann an einer anderen Stelle noch eins und noch eins, insgesamt 5 winzige Eier, aufgeklebt auf die Oberseite der Blätter, der Sonne zugewandt.

Das Ei als winziges dunkelgraues Pünktchen an der logischen Stelle erkennbar, ruht die nächsten Wochen, brät in der Sonne und entläßt schließlich eine winzige Raupe.

Die Raupe faltet die Blätter mit Hilfe von Spinndrüsen zusammen und kann so im Inneren gut geschützt in Ruhe fressen, größer werden und sich schließlich verpuppen. Dort verbringt die Puppe in den vertrockneten Blättern den Winter, wenn nicht im Herbst ein Ordnungsfanatiker die vergilbte Malve ausreißt und auf den Kompost schmeisst.

Im Hortus Insectorum darf die vertrocknete Malve über Winter stehen bleiben und nächsten Frühling 5 schnelle Malvendickköpfe in einen warmen Frühlingstag entlassen.

 

Erst ein gezieltes Anpflanzen der Raupenfutterpflanze an einem trockenen und lückig bewachsenen Ort und bewußtes Stehenlassen verhelfen diesem Tagfalter zu einem abgeschlossenen Lebenskreislauf im Garten und ermöglichen die Ansiedlung.

Der Schwalbenschwanz

Überragend an Schönheit und Größe ist dieser Luftraumeroberer ein Geadelter der Sommertage. Seine liebsten Nektarpflanzen, auf seinen zufälligen und weiten Wanderungen in den Weg gestellt, vermögen ihn kurz halten, länger verweilen oder sogar wiederkommen lassen. Damit er Eier ablegt, müssen dem Adligen doch mehr Dinge erfüllt sein.

Falter und die farbenprächtigen Raupen sind Sonnenkinder, die sich am liebsten auf oder in der Nähe von Steinen aufwärmen möchten. Nur an frei stehenden Raupenfutterpflanzen legt das nervös schwirrende Weibchen seine Eier ab. Hier sind die Temperaturen auch an trüben Tagen deutlich höher als etwa in dichtem Gras oder in einem Staudenbeet.

Die Raupen suchen dann im Herbst bodennahe Verstecke auf, die auch im Winter besonnt sind, und hängen sich als Gürtelpuppe an einen sehr stabilen Faden auf. So überdauern sie die kalte Zeit und entschlüpfen im Frühsommer als neue Ritter der Lüfte.

Die Komplexität des Lebens

Der Kreislauf des Lebens gibt alles vor und ist der ewige Antrieb des Seins. Funktionierende Kreisläufe ergeben zusammen eine Vernetzung, diese stabilisiert wiederum das Leben und kann bis zu einem gewissen Grad negative Einflüsse kompensieren.

Jedes Tier, jede Pflanze hat ganz eigene Lebensansprüche, die erfüllt werden müssen für ein Überleben. Es gibt die Generalisten, die anpassungsfähig sind und flexibel, und die Spezialisten, die sich sehr anspruchsvoll geben. Nur die Kenntnis und das Wissen um die einzelnen Lebensphasen und die Ansprüche zu den unterschiedlichen Jahreszeiten führen zum Erfolg. Mehr zur unbedingten Notwendigkeit der Artenkenntnis

 

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Eine einseitige oder einfache Maßnahme wird der Komplexität eines Lebewesens nicht gerecht und kann nur den Genialen zu Erfolg verhelfen. Jede Pflanze, jedes Tier ist eingebettet in ein stabilisierendes Netz von Verbindungen, diese gilt es zu erkennen und zu gestalten.

 

Aussterben kann ein Lebewesen, z.B. ein Frosch, nur durch die

Tätigkeiten des Menschen!
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In dir muß brennen,  was du in anderen entzünden willst.

Augustinus Aurelius

 

Sei nicht Sklave einer Utopie, sondern Diener deiner Vision!

Markus Gastl

Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.

Albert Schweitzer

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