Hortus Insectorum
Hortus Insectorum

Der Hortus Insectorum in schriftlicher Form in unterschiedlichen Medien

50 schönsten Kräutergärten Bayerns

Textauszug aus dem Buch......

Hortus Insectorum in Ehingen-Beyerberg

7000 Quadratmeter Natur pur

Von einer Blumenwiese träumte Markus Gastl schon lange. Vor sieben Jahren begann er, hart daran zu arbeiten, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Heute ist sein Garten ein Paradies für Wildblumen und damit auch für  Schmetterlinge und Insekten, vor allem Wildbienen; denn hier  gibt es Nektar und Pollen in Hülle und Fülle.

Den Anfang machte ein kleiner Steingarten vor dem Haus. Dann kam eine 7000 Quadratmeter große Wiese voller Gras, Löwenzahn und Hahnenfuß dazu, die der Naturfreund mühsam in ein abwechslungsreiches Naturgelände umformte. Eine 50 Zentimeter dicke Bodenschicht wurde abgetragen, Samen von Wildpflanzen ausgebracht, wilde Sträucher wurden gepflanzt. Aus tonnenweise Bauschutt sammelte Gastl Steine und schichtete sie zu Trockenmauern und 35 Steinpyramiden auf, deren Ritzen jetzt Insekten bewohnen. Neue Pflanzen siedelten sich an und zogen weitere Insektenarten an. Nach und nach entwickelte sich das Grundstück zum Naturparadies.

Bei seinen Führungen über das weitläufige Gelände möchte Markus Gastl den Menschen wieder ein Gefühl für die Natur vermitteln. Denn bei seinen Reisen durch Amerika, die er über Tausende von Kilometern mit dem Fahrrad unternommen hatte, war ihm viel Naturzerstörung begegnet. Wieder daheim, wurde der Gedanke, einen natürlichen Garten anzulegen, immer konkreter. Der Schutz unserer einheimischen Gewächse und Tiere sollte im Mittelpunkt stehen. „Es gibt 4500 einheimische Pflanzen. Sie wären perfekt für unsere Gärten“, so Gastl, „stattdessen gestalten wir sie mit Kies und exotischen Pflanzen.“

Komplett anders ist sein Hortus. Hier ist alles Natur. Er folgt dem von ihm entwickelten Drei-Zonen-Modell. Es wird nicht gedüngt, gegossen oder Unkraut gejätet. Im Zentrum steht die Hot-Spot-Zone mit ihrer Magerwiese, denn nur darauf kann sich die enorme Pflanzenvielfalt entwickeln. Heimische Wildkräuter wie Natternkopf, Nachtkerze und Weidenröschen fühlen sich hier wohl. Ackerkratzdistel, Hauhechel und 50 Wildrosenarten lieben diese natürliche Umgebung.  All diese Pflanzen sind ein Paradies für Insekten. Es wimmelt von Zitronen- und Dickkopffaltern sowie Taubenschwänzchen. Hummeln und Bienen umschwirren die Blüten. Der Erhalt der einheimischen Wildpflanzen und der Schutz der für die Umwelt so wertvollen Insekten gehen hier Hand in Hand.

Gemäht wird hier höchstens zweimal im Jahr. Das Heu bleibt nicht liegen, sondern wird entfernt, denn sonst würde sich die Magerwiese allmählich wieder in eine artenarme Fettwiese zurückentwickeln. Es kommt aber in der Ertragszone als einziger natürlicher Dünger des Gemüses zum Einsatz.

Im Hortus Insectorum lebt Gastl nicht nur Naturschutz, sondern seine ganz eigene Philosophie. Pyramiden aus aufgeschichteten Natursteinen säumen einen gewundenen Pfad. Am Wegesrand liest man auf Schrifttafeln Texte über Gier und Neid, über Mut und Liebe. Sie bringen den Besucher zum Nachdenken über das Allzumenschliche und die Gesellschaft, in der wir leben.

Der Hortus Insectorum findet heute immer mehr Gleichgesinnte, die ihren heimischen Garten mit viel Mut und Liebe zu einheimischen Pflanzen und Insekten zu einem artenreichen Lebensraum nach dem Vorbild in Beyerberg umgestalten.

 

Kräutertipps

Hauswurz (Sempervivum tectorum)

„Es gibt kein Weh und kein Ach, wenn die Wurz ist auf dem Dach.“ Nach diesem alten Volksglauben schützt die Hauswurz, aufs Dach gepflanzt, Haus und Hof vor Blitzschlag und Brand. Schon der Gattungsname des Dickblattgewächses besagt einiges: Er setzt sich aus semper (immer) und vivus (lebend) zusammen. Und in der Bezeichnung der Art, also tectorum, steckt das lateinische Wort für Dach. Eine Pflanze als Blitzableiter? Da ist durchaus etwas dran, denn ein begrüntes Dach verfügt über eine besondere Grundfeuchtigkeit und gerät demnach nicht so leicht in Brand. Die Sukkulente bildet dicke Polster, und als „Immerlebende“ ist sie leicht zu pflegen.

Ausflugstipp

Im November 2012 hat Markus Gastl als neues Projekt den Hortus Felix begonnen. Auf  2800 Quadratmeter entsteht ein großer Permakulturgarten, zu dem auch Honigbienen gehören. Ein glücklicher Garten soll es werden, wie sein Namen das schon sagt.  Er ist etwa 18 Kilometer vom Hortus Insectorum entfernt und kann zu manchen Terminen auch mit diesem zusammen besichtigt werden. Permakultur zielt auf nachhaltige, naturnahe Kreisläufe und arbeitet mit der Natur und nicht gegen sie. Diese Form der  Bewirtschaftung setzt auf Diversität.

 

 

ANblick

Die beiden Gärten im Landkreis Ansbach
ANblick.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

extrablatt

Bericht über die Bienenschutzkonferenz Meet the Bees in Wien 2014
extrablatt.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

demeter Gartenrundbrief

Jan Feb 2014
Eine Arche Noah für Insekten und Pflanzen
gartenrundbrief.pdf
PDF-Dokument [719.7 KB]

mehr Infos

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Zeitschrift Freude am Garten

Interview mit Hinweis aufs Buch

52-53_Bio-Aktuell (5_13).pdf
PDF-Dokument [450.2 KB]

Zeitschrift Kraut und Rüben

4 seitiger Artikel mit Fotos von Martin Egbert

in der Juliausgabe 2012

Die Insel der Heimatlosen
und das allein in weiter Flur
textkrautrüb...pdf
PDF-Dokument [402.5 KB]

Buch Gartenschätze in Bayern

70 Parks und private Gärten zum Entdecken und Genießen ...

und einer ist der Hortus Insectorum

Ein Garten voller Leben
im Herzen von Mittelfranken
gartenschätzebayern.pdf
PDF-Dokument [833.9 KB]

TAZ

Eine wahre Geschichte in der Pfingsausgabe 2011

Laute Landschaften
Vielfalt braucht Armut und Durchhaltevermögen
insektengarten taz.pdf
PDF-Dokument [390.2 KB]

Zeitschrift Mein schöner Garten

Ein schöner Bericht in der Zeitschrift Mein schöner Garten August 2011

Hortus Insectorum
Ein Reich für Schmetterlinge
Hortus text msg.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

Für weitere Texte und Buchveröffentlichungen klicken Sie einfach links!

Alle Bilder dieser Homepage sind im Hortus Insectorum oder im Hortus Felix entstanden. Etliche Fotos sind einmalige Glücksfälle, andere sind das Ergebnis von langer Warterei. Es gibt Bilder, die regelmäßig zu wiederholen sind, weil die abgebildete Situation immer wieder zu finden ist. Andere Bilder werden wahrscheinlich ein einmaliger Glückstreffer bleiben.

Jede Stunde, jede Jahreszeit, ob Regen oder Sonnenschein hat seine eigenen Reize, Stimmungen und Schauspieler auf der großen Bühne des Lebens.

Vielleicht gelingt Ihnen auf einer Führung im Hortus Insectorum ein eigener Schnappschuss.

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Verlag .... unterstützt die Gärten ... Buchprogramm

 

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In dir muß brennen,  was du in anderen entzünden willst.

Augustinus Aurelius

 

Sei nicht Sklave einer Utopie, sondern Diener deiner Vision!

Markus Gastl

Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.

Albert Schweitzer

Hortus Felix

ist der 2800m2 große Permakulturgarten

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